„Einfach mal auf’s Murmeltier schießen!“

 (Jonas Redlich, 15 Jahre)

Es geht los: die erste Sportart, die wir heute erleben dürfen, steht fest – Bogenschießen. Die Bögen werden gespannt, die Pfeile werden rangeholt. Im Vorfeld erklärt uns Ina, freundliche Outdoor-Expertin und unsere Begleitung des heutigen Tages, die richtige Technik. Sicherheit geht eben vor. Jeder feuert ein paar Probeschüsse ab. Die ersten Pfeile fliegen natürlich erstmal am Ziel vorbei, aber früher oder später hat nun jeder den Dreh raus. Es folgt ein Wettbewerb: Der Gewinner darf sich vom Verlierer beim Abendbrot bedienen lassen. Andy und René streiten sich schon darum, wer heute Abend bedient, aber nun komme ich. Nach meinen ersten Schüssen weiß ich jetzt, dass das Bogenschießen nicht meine Paradedisziplin ist. Wie sich herausstellt, bin ich auch der, der heute Abend bedient, denn ich treffe weder die Zielscheibe noch die Ente oder das Murmeltier. Sven drückt sich während des ganzen Wettbewerbs, da er Angst hat zu verlieren. Das stellt sich später am Lagerfeuer heraus. Auch wenn ich nicht sehr erfolgreich bin, macht es mir trotzdem Spaß, denn heute ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich mit einem richtigen Bogen schieße.

Jetzt geht’s auf zum Klettern – eine rund zehn, gefühlt natürlich dreißig Meter hohe Wand sollte erklommen werden. Manche haben schon vorher Angst. Erst wird uns die Sicherung erklärt und die ersten wagen sich in die Höhe. Dass es von unten einfacher aussieht als es letztendlich ist, hat dann fast jeder festgestellt, als die ersten Wagemutigen an der Kletterwand hängen. Das betrifft vor allem Andy, der nach der Hälfte verzweifelt. Ansonsten schafft es jeder bis nach ganz oben. Irgendwann folgt dann der zweite Versuch von Andy und nun schafft er es und steht am Ende doch nicht als Verlierer da. Pia bestätigt, nachdem sie wieder den Boden betritt, dass es ein unglaublich schönes Gefühl sei zu klettern, auch wenn sie erstmal ihre Höhenangst überwinden musste.

Auf zur Feuerstelle, denn jetzt wird uns erklärt, wie man ohne Feuerzeug oder Streichholz Feuer macht. Da man ja nicht immer eine Batterie und Stahlwolle zur Hand hat, sollte man auch auf andere Mittel zurückgreifen können, zum Beispiel eine ganz normale Brille. Andere Varianten sind der Feuerstein und die Lupe. Wie man damit etwas anbrennt, wird uns auch noch praktisch vorgeführt, was für mich sehr interessant ist, da ich meistens ein Feuerzeug zum Anzünden benutze.

Dann gibt uns der Trainer noch den Tipp, dass man ein Lagerfeuer mit einem Tampon entflammen kann. Das wird dann abends auch gleich von Marie ausprobiert, denn sie soll das Feuer zum Brennen bringen, während Denny und Andy das restliche Holz holen. Es folgt ein Abend am Lagerfeuer mit leckeren Getränken und Schokolade.

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